Carl Reinecke …

… dessen Ballade op. 288 für Flöte und Orchester das RKO in seinem nächsten Konzert am 8. April 2017 zu Gehör bringen wird, wurde 1824 im damals noch dänischen Altona geboren. Schon mit 12 Jahren debütierte er als Pianist, unternahm in der Folge Konzertreisen durch ganz Europa  und galt als „graziöser Mozartspieler“.

Noch heute kann man hören, wie Carl Reinecke Mozart gespielt hat. Das ist möglich dank der Welte Mignon Reproduktionsklaviere, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts großer Beliebtheit erfreut haben. Bei diesem Aufzeichnungsverfahren wird die Spielweise des Pianisten sehr authentisch durch Löcher in einer Papierrolle aufgezeichnet. Leider sind alle Aufzeichnungsgeräte im Bombenhagel des zweiten Weltkriegs verbrannt. Aber viele Papierrollen und Klaviere, auf denen sie abgespielt werden können, gibt es heute noch. Und so kann man sich zum Beispiel den langsamen Satz aus Mozarts „Krönungskonzert“ KV 537 in der Bearbeitung und Interpretation von Carl Reinecke aus dem Jahr 1905 anhören.

 

RKO probt für sein Frühjahrskonzert

Am Samstag, 8. April 2017 findet das nächste Konzert des RKO in der Reutlinger Kreuzkirche statt. Auf dem Programm stehen zwei Ouvertüren und drei Konzerte – eins für Flöte, eins für Harfe und eins für Flöte und Harfe.

Man darf gespannt sein auf diese aparte Kombination